Der Name steht für die Vereinigung von Licht und Schatten im Klanggewand des Rock und Metal.
Die im Jahre 2000 gegründete Band bezeichnet ihren Stil inspiriert durch Fans als DARKROCK.

Ihr Sound passt in keine Schublade, aber wer Bands wie Within Temptation, Nightwish, Megaherz und Rammstein kennt, weiß in welche Richtung ihre Reise geht. Druckvoll treibende Beats, präsent einprägende Gitarren- und Bass-Fronten, ummalt von düsteren, melodisch bis epischen Synthesizer-Universen bereiten das passende Fundament für Katis unglaublich kraftvolle Stimmgewalt. Ein einzigartiges Erlebnis für alle Sinne ...

Nach drei mittlerweile veröffentlichten Alben und gemeinsamen Konzerten mit Szene-Größen wie IN EXTREMO, AXXIS, DIE APOKALYPTISCHEN REITER, LETZTE INSTANZ, MONO INC. oder STAUBKIND wollen SCHATTENSPIELER mit dem neuen Lineup endlich wieder da hin, wo sie unbestritten seit 17 Jahren hingehören: Auf die Bühnen dieser Welt, um jeden Zweifler davon zu überzeugen, wie geil deutsche und vor allem deutschsprachige Musik sein kann !

Kati

[Kathrin Kollenberg, Main Vocals]

Alles begann im Februar 2015 mit ihrem Inserat: „Rockröhre sucht...!“.

Nach über 15 Jahren Banderfahrung in den unterschiedlichsten Genres (z.B. Cover bei Ramshackle Brushwood) war ihr Bedürfnis, wieder eigene Texte schreiben und veröffentlichen zu können, stetig gewachsen. Seit einigen Wochen nun bereits nach einer neuen Truppe suchend, erreichte Kati eine E-Mail der Schattis. Die Jungs hinterließen nach einer kurzen Recherche auf deren Homepage und Youtube-Kanal eine ziemlich beeindruckte Rockröhre. Kurze Zeit später fand die erste Session im Schattenspieler Headquarter statt und nach einer ausgiebigen Probe hatte die Lady ihrerseits schwer beeindruckte Schattenspieler hinterlassen. Ab hier gab es kein Zurück mehr: Wer musikalisch und menschlich auf Anhieb so perfekt zusammen passt, muss gemeinsame Wege gehen.

Bei Schattenspieler kann sich Kati seither gänzlich austoben - nicht nur das gemeinsame Songwriting setzen hierbei neue Maßstäbe, sondern auch die Möglichkeit, ihr gesamtes Stimmvolumen ungebremst und kraftvoll einzusetzen. Kati, im echten Leben beim OP-Dienst in einem Essener Krankenhaus zu finden, darf durchaus als Rampensau bezeichnet werden. Sie feiert nicht nur jeden Gig, sondern auch jede einzelne Probe so, als gäbe es kein Morgen mehr. Eigentlich ist es ein Wunder, dass ihre musikalische Vita so weit reichen würde - schließlich wurde sie bereits als Zehnjährige wegen ihrer tiefen, rauen Stimme von jedem Kinderchor südlich Bottrops vergrault :-) Ihre stilistische Herkunft liegt bei unterschiedlichen Bands wie Kiss, Nightwish, Rammstein, Amorphis, Shakra.

MAiTRE

[René Grün , Keyboards & Backing Vocals]

Angefangen hat es zu Beginn der 80er Jahre, als MAiTRE sein erstes luftbetriebenes Kinder-Keyboard sein Eigentum nannte. Da die musikalischen Möglichkeiten arg begrenzt waren (man konnte sagenhafte 2 Tasten gleichzeitig drücken, bevor dem Plastikteil die Puste ausging), kaufte er sich kurze Zeit später seine erste Farfisa Orgel - diesmal voll elektronisch sowie sage und schreibe 8 Stimmig polyphon.

Es muss so um das Jahr 1988 gewesen sein (MAiTRE zählte derweil 12 Lenze), als er seine ersten Banderfahrungen in der Schlagerband seines Vaters sammelte. Die Musik der "Flamingos", welche aus rein spieltechnischer Sicht nicht wirklich die Erfindung der goldenen Stimmgabel war, prägten jedoch trotzdem seinen musikalischen Werdegang. Der größte Auftritt verbuchte MAiTRE seinerzeit mit den Flamingos bei einem Wohltätigkeits OpenAir in Wülfrath, wo er als knapp 15Jähriger vor rund 1000 Mann spielte. Als Vorgruppe traten damals "The Equals" auf, welche den Mopp mit "Baby come Back" zum kochen brachten, bis die Flamingos mit dem Kufstein-Lied die Bühne eroberte. Irgendwie schon ein wenig selbstmörderisch - aber er überlebte ...

Anfang der 90er spielte MAiTRE wie eigentlich fast jeder Musiker in seiner eigenen Schülerband "Sudden Chicken Death". Bekannt wurde die Band eher durch ihren Proberaum im Hühnerstall sowie einem unmittelbar bei der ersten Bandprobe vor Schreck verstorbenen Huhn als durch ihre Musik - aber gerockt hat´s trotzdem.

1994 bis 1997 spielte er schließlich in einer Progressive Rockband "Little Tin Gods", welche sich auf Cover-Stücke à la Dream-Theater, Deep Purple, WhiteSnake, van Halen und Queensryche eingeschossen hatte. Tja, und wie das Leben so spielt: Nachdem die erste EP im Studio eingespielt war, zerbarst die Band auch schon in 1000 Teile... schade drum, war eine ziemlich amtliche Combo !

Musikalisch arbeitslos geworden suchte MAiTRE fortan eine neue Band - bis er schließlich bei einer seinerzeit noch namenlosen Band hängen blieb, die musikalisch nicht wirklich überzeugend war, ihn aber aufgrund des hohen Unterhaltungswertes seine Zelte aufschlagen ließen.

Aus der namenlosen Band erwuchs letztendlich SCHATTENSPIELER...

Heute ist MAiTRE absoluter Tastenfanatiker, der den Schattenspielern den bombastisch-mystische Sound verleiht und seine Mitmusiker dadurch verzweifeln lässt, dass seine Keyboardtürme mit der Zeit immer größer und bedrohlicher zu werden scheinen. Neben dem Dasein als Keyboarder und Backgroundsänger ist MAiTRE der hauseigene Webmaster, zuständig für das Booking, den OnlineShop, Myspace, die allgemeine Organisation und ansonsten Mädchen für alles.

Sein Herz hängt an seiner Frau Gitte, seinen am 2004 zur Welt gekommenden Zwillingen Lena und Ronja, Live-Musik und einem immer gut gefüllten Kühlschrank. Als eines seiner liebsten Hobbys steht er stundenlang in der Küche und kocht wie vom Belzebub getrieben - nicht umsonst hat man ihm vor langer Zeit seinen Spitznamen verpasst. Wenn man Hobbel glauben darf, geht nichts über sein bergisches Bauerngulasch (vorsicht: HOT!) sowie seine Spaghetti-Soßen.

Olli

[Oliver Schütz, Guitar & Backing Vocals]

Bevor er zu den Schattis stieß, sammelte Olli in verschiedenen anderen Hardrock und Metal Kapellen Banderfahrung als Leadgitarrist. Im Winter 2012/13 begann er sich ein eigenes Heimstudio einzurichten und in Soloprojekten seine musikalischen Ideen zu verwirklichen. Mit dem Heimstudio sammelte er auch entsprechende Erfahrung in Sachen Produktion und Komposition.

2015 übernahm Olli den Bass für die Truppe und hat Illi, mit einem weinenden und einem lachenden Auge, abgelöst. Zwischenzeitlich haben Olli und Uwe die Saiten gewechselt. 

Seine stilistische Herkunft liegt bei sehr unterschiedlichen Bands und Künstlern, wie Led Zeppelin, The Who, ZZ Top, ACDC, Kiss, Iced Earth, Legion of the Damned, Slayer, Type o Negative, Metallica, Megadeth, Asphyx, Bolt Thrower, Gojira und wenigen weiteren.

Als Fan der ersten Stunde stand Olli beim ersten Auftritt der Schattenspieler bereits in der ersten Reihe. Über 10 Jahre später hat er nun die Gelegenheit, auf der gleichen Seite der Bühne die Konzerte der Band zu feiern.

Hobbel

[Stefan Stronks, Guitar]

Es war anno 1994 als Stefan das erste Mal eine Gitarre in seinen Händen hielt. Ein magischer Moment, der fortan seine musikalische Zukunft bestimmen sollte. Der Wunsch, irgendwann einmal im Spotlight auf einer Bühne zu stehen, war geboren...

Er startete zusammen mit Uwe mehrere Bandprojekte. Was ursprünglich mit der spontanen Idee "ich lerne als Erwachsener mal eben Gitarre" recht mühsam begann, endete Anfang des neuen Jahrtausends dann in dem gelungenen Baby SCHATTENSPIELER.

Neben der Musik ist Stefan DVD Sammler aus Leidenschaft (kaum ein Film, den er nicht kennt oder gar besitzt) und begeisteter Fussballer....dies allerdings nur jeden Donnerstag an der X-Box.

Kasi

 [André Borowczak, Drums]


Wir schreiben das Jahr 1982…

Damals bekam er mit stolzen vier Jahren seine erste Snaredrum, die sage und schreibe 10 Minuten im unversehrten Zustand überlebte, bis er sie als Pauke missbrauchte und das Resonanzfell (für alle Unwissenden: die Unterseite der Trommel) zerstört hatte. Besonders gerne schleppte er sie, nachdem sein Vater sie mit Tesafilm repariert hatte, an einer innovativen Hosenträger-Halterung vor dem - früher noch schlanken - Bauch herum. Damit nahm das Schicksal seinen Lauf.

Schon Weihnachten ’82 war die alte Trommel vergessen, als er ein neues rotes Micky Maus - Kinderschlagzeug sein eigen nennen durfte. Darauf begleitete er fortan seinen Vater, wenn dieser Orgel spielte – zu dessen Leidwesen.

In den darauf folgenden Jahren spielte André noch zwei weitere Kinderschlagzeuge zu Schrott. Bis er dann mit 13 Jahren endlich sein erstes richtiges Schlagzeug, ein TAMA Rockstar bekam. So langsam wurde das unkontrollierte Trommeln auch melodischer, was u. a. anderthalb Jahren Unterricht zu verdanken war. Mittlerweile spielte er zu CDs der „Großen“, wie Phil Collins, Smokie, Van Halen, Toto und dem Nonplusultra Dream Theater.
Das macht er auch heute noch gerne und wie zu erwarten viel besser als damals. Seine großen Vorbilder Simon Phillips (Toto) und Mike Portnoy (Dream Theater) stehen dabei ganz oben auf der Liste. Denn das ist sein geheimes Ziel: irgendwann genauso zu spielen.

Von 2001 bis 2004 hat sich dann noch mal ein Experte mit ihm herumgeschlagen, so dass sein, laut Lehrer ohnehin überdurchschnittliches Talent auch noch in Sachen Technik und Theorie ausgefeilt wurde. Danke Jörg!

Die erste Bühnenluft durfte André bei der Coverband „Van Andern“ schnuppern. Mit Hits von Bon Jovi, Bryan Adams, Aerosmith, Kiss und anderen Rocklegenden haben sie es immerhin fünfmal gemeinsam vor Publikum geschafft, bis sich ihre Wege wieder getrennt haben.

Danach war erstmal nix mehr mit Bühne und Publikum. Eine verzweifelte Suche nach der passenden Band begann, die erst durch die Schattenspieler von Erfolg gekrönt wurde.

Wenn er sich nicht gerade die Seele aus dem Leib trommelt, verprügelt er gerne andere Leute – beim Kampfsport. Aber wenn keiner zuguckt, kann er auch ganz lieb sein und sich von seinen Kindern (Taro – rothaarig, korpulent, Europäer; Jaimee – brünett, zierlich, Perserin) um den Finger wickeln lassen – zum Dosen öffnen oder Dauerkraulen.

 

Uwe

[Uwe Stronks, Bass]

Uwe, auch unter dem Namen Nupje oder Brause bekannt, hatte als Erwachsener die gleiche irrwitzige Idee wie sein kleiner Bruder Hobbel - mal eben Gitarre lernen, einmal die Woche einen Kasten Flens leerproben, um dann irgendwann mal mit einer Band die Bühne zu rocken. Wie wir wissen, ist der Plan nach einigen Jahren tatsächlich aufgegangen.

Nachdem Olli bei Schattenspieler eingestiegen ist, haben die beiden irgendwann mal die Instrumente getauscht und dabei ist es heute noch geblieben. Na, wer kann der kann.

Uwe kümmert sich Bandintern um die Live-Technik, ist der Retter in jeder Not wenn sich irgendwo der technische Fehlerteufel einschleicht und hat bei allem was er tut eine Engelsgeduld. Ach ja, Kochen kann der Typ auch noch, steckt Tim Taylor, McGyver und Chuck Norris in die Tasche und ist einfach nur ein Pfundskerl. Die Welt braucht mehr Uwes ...