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Schattenspieler live @ Evi´s Bistro 19.06.2010

Evi´s Bistro, Wülfrath

Support von: Headless Horse

ROCK ´n´ ROLL !

 

fett, fett, fett - ein gelungenes Heimspiel in Evi´s Bistro, geile Stimmung, viele neue Gesichter und eine amtliche Party überhaupt.

 

Danke an die Jungs von Headless Horse für ihre amtliche Support Show - es hat uns gar Freude bereitet, mit euch die Bühne zu rocken und ich finde es bemerkenswert, wir sie von den Wülfrather Fans aufgenommen wurden. Wenn wir in der Ferne von "fremden" Fans so empfangen und gefeiert werden, kann ja nix mehr schiefgehen. Es wird bestimmt nicht das letzte mal gewesen sein, dass man Schattenspieler und Headless Horse gemeinsam auf der Bühne gesehen haben wird.

 

Das muss als erstes Statement reichen - zieht euch die Bilder des Abends rein (Ralf, & HelloKitty, danke mal wieder für die Fotos !) und gesellt euch zahlreich ins FanForum. Wir sind gespannt auf Euer Feedback. Und in Zeiten, wo Gästebücher verhungern, weil sich alle in unserem Forum tummeln, freut sich auch das Gästebuch über neue Einträge :-)

 

Hey, wenn Du (ja, genau Du der das hier gerade liest) zu den neuen Gesichtern im Publikum gehören solltest, dann nix wie ab ins FanForum und hol Dir Deinen kostenfreien Account. Los jetzt !

Nein, noch nicht ganz. Eines liegt uns noch sehr auf dem Herzen und soll nicht vergessen werden. Wir wussten leider vorher nicht wirklich, dass in der Location Eintritt erst ab 18 Jahren war - somit war leider für viele Fans das Ende der Reise bereits vor den Türen des Bistros erreicht. Sorry Folks, das bedauern wir sehr. Was lernen wir daraus: Wir werden euch bei den nächsten Konzerten möglichst eine Info mit auf den Weg geben, wenn es Altersbeschränkungen gibt.

 

Stay Darkrock!

 

MAiTRE

WOW! DAS war ein Gig!

 

Gegen 19:30 schlugen wir vor Evis Bistro in Wülfrath auf… zu meiner Freude ein Raucherclub. Was des einen Freud, ist des anderen Leid… denn dadurch wurde so manchem minderjährigen Fan der Eintritt leider verwehrt, selbst in Begleitung der Erziehungsberechtigten (was der größte Quatsch überhaupt ist). Demnächst wird es einem auch noch verboten, mit seinen Kindern Bekannte oder Freunde zu besuchen, wenn dort geraucht wird. Naja, was solls, sich drüber aufregen lohnt nicht, bringt nix…

 

Der Club selber war ganz ansehnlich, litt allerdings an einer extrem niedrigen Decke mit einer akustisch alles andere als günstigen Verkleidung aus Metall.

 

Bier 2 Taler… OK, kein Wucher, geht aber auch günstiger. Es sollen max. 170 Personen reinpassen… wofür aber die sanitären Einrichtungen bei weitem nicht ausreichen würden.

 

Die Leute kamen zahlreich, aber ausverkauft war es nicht. Wahrscheinlich wäre es deutlich voller gewesen, würde es nicht diese dämliche „Ab 18-Regelung“ geben. Aber andererseits muss ich sagen, das das Bistro alles andere als geeignet ist für ein Live-Konzert… denn von den potentiellen 170 Personen könnten eh nur durch die verwinkelte, ungünstige Raumaufteilung maximal 80 Personen die Bühne und damit die Show wirklich sehen… der Rest bekommt leider nur „Audio-only“. Sehr schlecht, denn wer Eintritt zahlt, sollte auch was sehen können, wenn er will. Klar… nicht jeder kann in die erste Reihe, aber man sollte nicht große Säulen oder Wände zwischen sich und der Bühne haben.

 

Wie auch immer… oben am Eingang direkt von Anne begrüßt, ging es hinunter in die Katakomben. Eine Runde durch das Bistro gedreht, die Jungs und andere bekannte Leuts begrüßt (und Dave nicht erkannt, Schande auf mein Haupt ;) )… die ersten Bier wurden vernichtet… es versprach ein lustiger, geiler Abend zu werden. Und das wurde es…

 

Irgendwann nach 20 Uhr kamen dann auch Headless Horse auf die Bühne. Kannte ich bisher nicht. Hat mich aber recht positiv überrascht. Gut, zu Hause würde ich mir die CD nicht bewusst in den Player schieben, dazu hatte die Musik dann doch nicht die nötige Individualität… es war halt guter Metal, wie man ihn von vielen Bands bekommt. Es fehlte mir die eigene Handschrift. So war es „nur“ gut. Aber um die PA und das Publikum aufzuwärmen, reichte es allemal. Spaß hats gemacht…

 

Zwischenzeitlich war ich auch mal oben am Eingang bei Anne, und dort konnte man hören, warum das Heavy Metal war… die Metallverkleidung der Decke schepperte so extrem, das es teiweise lauter als die Musik war… Metal eben! Unten im Bistro selber wird es teilweise nicht anders gewesen sein, allerdings war dort die PA glücklicherweise so laut, das sie das Scheppern überdeckte.

 

Nach einer knappen Stunde gings dann in die Umbaupause, und um ca. 21:30 war es dann soweit: Schattenspieler endlich wieder beim Heimspiel. Und das merkte man! Direkt die ersten Töne von „In Dunkelheit wurden abgefeiert… das Publikum lebte jeden Ton. Und es sollte so weitergehen, es sollte sich steigern. Mit „Jerusalem“ und „Risen“ gab es zwei neuere, aber mittlerweile gut bekannte Stücke, und „Hate is my temple“ war wirklich neu… und beim ersten Hören sehr vielversprechend. Bei „Risen“ fehlt aber irgendwie die zweite Stimme… vielleicht nicht schlechter, auf jeden Fall ungewohnt.

 

Von „Sister Terror“ blieb ich zum Glück verschont, ebenso von dem mittlerweile etwas live überstrapazierten „In love with a stranger“.

 

Ansonsten konnte ich persönlich mit der Setlist durchaus glücklich werden, auch an die notwendige Pinkelpause („Let me go“) wurde gedacht. ;)

 

Zum perfekten Glück fehlte mir eigentlich nur noch „Ihre letzte Umarmung“… meines Wissens das letzte Mal live gespielt in Heiligenhaus im Club, und das ist fast 5 Jahre her!!!!!! ES WIRD ZEIT!!!!!

 

Sehr beeindruckend fand ich den Anfang von „Am Ende unseres Wegs“, als die Gitarrenmelodie von einem gigantischen Publikumschor begleitet wurde… das klang einfach obergeil.

 

Und leider war nach knapp 90 Minuten auch wieder viel zu schnell Schluß, Nach den beiden Zugaben „In Ewigkeit Amen“ und „Es gibt kein Licht“ musste man leider aufhören…

Mehr Einzelheiten kann ich im Moment beim besten Willen nicht zusammenkriegen, da der Gig selbst wie im Flug und Rausch an mir vorüberzog... was alles in allem ein Zeichen dafür ist, das es höllisch geil war.

 

Alles in allem kann man sagen: SO gehört das! Band und Publikum in bester Laune und Form…. Das war nach den vielen Gigs auf suboptimalen Festivals davor auch mal wieder bitter nötig. Ein Heimspiel bleibt ein Heimspiel. Mehr davon, und zwar schnell!!

 

Und irgendwann kamen wir auch wieder zu Hause an, vielen Dank noch mal an Claudii fürs Nachhausefahren!

 

PICCO

 

Heimspiel in Wülfrath!

 

Nun will ich über das vergangene Konzert berichten und mir fällt auf: Alkohol und Euphorie müssen meine Erinnerung getrübt haben.

 

Nun denn fangen wir dennoch wie gewohnt vorne an!

 

Diesmal ging’s nach Wülfrath, Evi`s Bistro war das Ziel. Nette Location, ein wenig klein aber (zum Leidwesen der unter 18 Jährigen Fans) en Raucherclub mit einer super freundlichen Bedienung (ich liebe es wenn sich die Bedienungen merken was ich trinke!). Einen kleinen Minuspunkt gibt es für die Biermarken, ich persönlich kann das System nicht leiden aber…spielt ja auch nicht so die große Rolle.

 

Zum anheizen haben Schattenspieler Headless Horse angeschleppt, eine junge Band aus dem Bergischen Land und ich muss sagen: Sehr sehr feines Lauschgift. Die Jungs überzeugten durch gut gespielten Power-Metal und einer ordentlichen Portion Spielfreude. Von mir aus hätten die noch ne weile länger zocken können! Die CD ist gekauft und ich bin immer noch begeistert! Die Herren Schattenspieler dürfen öfters einen solchen Support anschleppen, genehmigt!

 

Nach der gewohnten Umbaupause ( Blase leere, Bier holen etc. ) ging es dann endlich los, der Picco und die Hydra hatten sich auch bereits vor der Bühne eingefunden, eben so einige andere bekannten Gesichter, die Front stand!

 

Als ersten hauten die Jungs und In Dunkelheit um die Ohren, mitlerweile ist der Song nicht mehr als Opener weg zu denken! Sehr geil, Blut war geleckt, es konnte weiter gehen.

Wo ist der Weg knallte wie gewohnt und wurde gefolgt von The last stand. Kasi haute uns ein Solo aller erster Güte um die Ohren! Der Mann muss hinter dem Schlagzeug gezeugt worden sein, es ist immer wieder eine Wonne ihm beim Felle verprügeln zuzusehen und zuhören!

 

Die Jungs versprachen uns neue Songs und die sollten wir auch bekommen. Jerusalem wurde bereits einmal (wenn ich mich richtig erinnere) auf der Release Party präsentiert, damals als Duett. Der Song hinterließ damals wie heute ein zufriedenes Publikum. Gebt uns ruhig mehr davon Jungs! So geil wie die „alten“ Sachen auch sind, es ist immer wieder schön was neues zu hören!

 

Und dann kam mein persönliches Highlite für den Abend! Der weiße König wird leider seltener gespielt, ist dafür aber jedes mal umso geiler! Trotz eines kleinen Textverdrehers war es wunderbar! Dann wurde Schattenspieler extended ausgepackt. Ich bin ja der festen Meinung, dass der Instrumentalpart nur eingefügt wurde damit der Basser sich austoben und eifrig an seinem Bandscheibenvorfall arbeiten kann. Was mich aber wirklich begeistert hat war die laut starke Unterstützung die aus dem Publikum kam! Laut und Textsicher, so hab ich Wülfrath in Erinnerung!

 

Es folgte ein weitere Neuheit "Hate is my Temple" hatte ich vorher auch noch nicht gehört, zumindest kann ich mich nicht dran erinnern. Der Song war melodisch super, Textlich bin ich leider nicht mit gekommen, so schnell bin ich im Englischen nicht. Aber ich behaupte einfach mal: Der Song hat potential! Man gönnte uns eine kurze Pause mit Let me go um uns dann Risen vor den Letz zu knallen. Der Song hat sich mitlerweile perfekt in die Setlist eingefügt und ich möchte ihn nicht mehr missen.

 

Obwohl Am Ende unseres Wegs folgte waren wir noch lange nicht am Ende. Noch stand Caelum Obscurum aus. Wir erinnern uns an der Würg Open Air in Wülfrath. Damals verwandelten die Wülfrather der Song zu einem Chorstück. Soweit ich das beurteilen kann muss die Schallwellen die von hinten auf die Bühne trafen auch diesmal vernichtend gewesen sein! Wülfrath hat einfach den Dreh raus diesen Song zu einem besonderen Erlebnis zu machen.

 

In Ewigkeit Amen(Was soll ich zu dem Stück noch großartig sagen? Ist ne geile Nummer, wird immer ne geile Nummer bleiben…Punkt!) sollte dann eigentlich das Konzert beenden, die Jungs beschlossen jedoch nicht zu gehen bevor wir alle zusammen noch einem Es gibt kein Licht raus gebrüllt haben. Wir haben gebrüllt!

 

Damit war nach gut anderthalb Stunden das Konzert auch wieder vorbei, viel zu schnell. Aber ich weiß nun immerhin wofür en IPad gut ist! Das erste Schlüsselband hab ich dann auch auf dem Weg nachhause zerfetzt…welch glanzleistung!

 

Bleibt nur noch zu sagen: Schattenspieler Konzerte in Wülfrath gehören auf jeden fall zu den besten! Lasst euch bis zum nächsten Gig nicht so viel Zeit und beim nächsten mal werden wir hoffentlich noch lauter. Mehr hab ich zu dem Abend net mehr zu sagen, und mehr weiß ich auch nicht mehr.

 

Es grüßt der Gard

 

Danke Tata für die Fotos !

Danke Ralf für deinen Support !