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Schattenspieler live @ Haus Witten 15.09.2007

Haus Witten, Witten

Let there be rock, Darkrock vor alter Kulisse ...

u.a. Free Bears und Bitune

Darkrock vor alter Kulisse...

 

...wieder mal ein Blick auf den Kalender - unweigerlich müssen wir feststellen, dass uns die noch immer nicht abgeschlossenen Umbauten unseres seit Anfang des Jahres neu bezogenen Domizils in Wülfrath länger aus dem Rennen geworfen haben, als uns eigentlich lieb war.

 

Da kam mir der Anruf von Jörgi (seineszeichens ex Gitarrist meiner Ex-ProgRock-Combo 'Little Tin Gods') in den Sommerferien mehr als gelegen. Die Jungs von Freebears planten im Rahmen ihrer 'Let there be Rock' Festivals ihren treuen Fans mal eine neue Gangart der handgezupften Live-Musik beizubringen - Darkrock um genau zu sein. Keine Frage, dass der Deal schnell perfekt war und wir wie wild darauf aus waren, das Haus Witten zu stürmen.

 

Das LineUp mit Bitune, Free Bears und Schattenspieler deutete mit alternativalternativ Rock, dirty Country-Stile und Darkrock eine sehr interessante Mischung an - ob Sie ankommen würde wusste man zwar nicht, aber bekanntlich ziehen sich Gegensätze ja an.

 

Die Anreise nach Witten - nur eine klappe 3/4 Stunde von unserer Homebase entfernt - konnten wir diesmal sehr entspannt angehen lassen, da der Aufbau der Backline erst für den frühen Nachmittag angesetzt war. Wie immer das gleiche Ritual: Brocken packen, Hänger und Autos beladen und ab dafür nach Witten ...

 

Dort angekommen fanden wir eine lauschige Location vor - im Innenhof des Hauses Witten stand bereits eine nette Open Air Bühne und die Jungs von der Technik verkabelten fleissig die Reste der PA. Gut in der Zeit gingen wir ans Aufbauen der Backline. Linecheck, Soundcheck ... mhhh, Monitorsound zum abgewöhnen aber mehr gab die Technik am Mischpult leider nicht her.

 

Backstage war es nett - na ja, bis auf die Tatsache, dass man dort aufgrund eines (keine Ahnung wieviel hundert Jahre alten) komischen Gemäldes, was dort an der Wand unlustig vor sich hin oxidierte, keine Nikotinwaren entzünden durfte. Während die erste Band des Abends (Bitune) die Bühne enterte und ihren alternativen Rock unters Volk brachte, entspannten wir uns bei einer dicken Ladung Pizza.

 

Zwischenzeitlich trudelte Gudrun - die gute Seele der Schattenspieler und langjährige LAG unseres Darktonkutschers Guido - wieder in Witten ein, da sie im Laufe des späten Nachmittags kurz nach Wuppertal entschwunden war, um Dave ein Beta58 Micro zu besorgen. Gudrun - was wären wir ohne dich ...

 

Ein Blick zwischendurch raus in die Menge verriet, dass sich die Jungs auf der Bühne zwar redlich bemühten den Mob zu rocken, aber der Mob sich eben entweder noch nicht warmgelaufen hatte oder nicht wirklich auf alternativ Rock rocken wollte. Anyway, es kann nicht immer Sonntag sein und die Jungs aus Eschwege rockten ihr Programm unbeirrt amtlich bis zum Ende. Nach einer guten Show aber leider mittelmäßigem PA Sound machten Bitune die Bühne für die Gastgeben 'Free Bears' frei.

 

Jörgi verbreitete mit seiner Truppe wieder mal mächtig viel Spass auf der Bühne und selbst Hardcore-Schattenspielerfans gaben zu, dass der Free Bears Sound durchaus zu rocken wusste. Zumindest in weiten Längen mehr als Bitune im Vorfeld. Die Country-Rocker zogen ihr Set straight vor mittlerweile fast vollem Haus durch.

 

Zwischenzeitlich wunderten wir uns neben unseren Fans über ein professionell ausgestattetes Fernsehkamera-Team, das den ganzen Abend durch die Menge immer hinter einem Pärchen hinterher streunerten, um mit diesem und anderen Gästen seltsame Interviews zu führen. Micha, seineszeichens Schattenspieler Veteran der ersten Stunde, hatte die Löffel gespitzt und rausbekommen, dass es sich hierbei um eine dieser TV-Sendungen handelt, die die Welt ums verrecken nicht braucht: Die Auswanderer oder so ähnlich, eine Dokumentarreihe, die im Fernsehen die oft lächerlichen Versuche derer zeigt, die voller Inbrunst aber ohne jeden Funken Ahnung auswandern wollen. Tja - und wie Micha nun mal ist, hat er das Pärchen bei laufender Kamera selbst befragt, wohin es sie denn nun verschlagen würde. Deren Antwort 'Holland' quittierte Micha mit schallendem Gelächter und dem Tipp, besser nach München auszuwandern - schließlich sei München weiter weg als Holland. Herrlich, 1000 Punkte für Micha - eines der Highlights des Tages !

 

Nachdem die Free Bears eine 'sagen wir mal fürs Fernsehen leicht arrangierte' Zugabe abfeierten, war es gegen 22:00 Uhr Zeit für Darkrock. On Stage ein kurzer Linecheck und oh Gott - der Monitorsound hatte sich in Wohlgefallen aufgelöst. War er beim Soundcheck noch mittelmäßig Minderwertig, hatte er sich zum Start des Gigs irgendwie ins Nirwanah verabschiedet. Ok, da dass fast bei jedem 3. Gig der Standard-Fall ist, Augen zu und durch.

 

Vor der Bühne hatten sich mittlerweile alle Schattenspieler Fans versammelt, die nach den vielen Monaten der Abstinenz gierig auf Darkrock warteten. Unter den vielen bekannten Gesichtern muss übrigens Hanna erwähnt werden, die extra für diesen Gig die Anreise aus dem Fernen 'Holland / Den Haag' auf sich genommen hatte und grinsend wie ein Honigkuchenpferd übers ganze Gesicht strahlte. Ich muss sie unbedingt noch fragen, ob sie zusammen mit den komischen Auswanderen spontan eine Fahrgemeinschaft zurück nach Holland geplant hat.

 

Los gings - Opener 'In Dunkelheit' kam geschmeidig gut rüber und das neu arrangierte Intro von 'In love with a stranger' verfehlte ebenfalls nicht sein Ziel. Zu Song 'Schattenspieler' waren unsere Fans voll da und feuerten eine bis dahin noch nicht gekannte Stimmgewallt der Bühne entgegen. Heftig - heftig - heftig wie gut die Texte bei euch saßen, Dave konnte dann und wann wenn der Text-Murphy zuschlug getrost dem Puplikum das shouten überlassen.

 

In einer Bass-Stimm-Pause, herausgefordert durch einziehende Nachteskälte, stimmten Dave und ich spontan die Ballade an, die eigentlich an diesem Abend nicht zur Disposition stand. Ein jubelschrei Hannas durchzog die Menge, der allerdings nicht lange andauerte, da Ili seinen Bass gewohnt schnell trimmte und Dave und ich kurzerhand die Ballade noch vor dem Abschluss der ersten Strophe zum Ende führten. Wir hatten Spass und Hanna einen Herzinfarkt (die Details sind nachzulesen in Ihrem Concert-Review am Ende der Seite!). Schon wieder ein Highlight des Tages. Weiter ging es im Programm und Witten rockte.

 

Nach einer guten Stunde war es dann leider auch schon wieder vorbei, da die Open Air Genehmigung der Free Bears zeitlich aus dem Ruder lief. Bevor die Jungs sich noch Ärger einhandelten, beendeten wir das Set - sichtlich zu früh - und packten unsere Brocken nach einer kurzen Aftershow Party beisammen, um nach Mitternacht die Heimreise anzutreten. Gegen 2 Uhr hatten wir auch den Job hinter uns gebracht und durften und der Vorfreude auf das Open Air am 06.10.2007 in Wülfrath widmen.

 

Bis dahin & stay Darkrock!

 

MAiTRE

"Mein schriftliches Bekenntnis, dass Schattenspieler die beste Band der Welt ist!"

 

Weniger ein Bericht, als eine kleine Ode.

 

Mein schriftliches Bekenntnis, dass Schattenspieler die beste Band der Welt ist.

Der Hanna-Oscar geht an Schattenspieler, in den Kategorien:

 

•Beste Liveperformance

 

•Beste musikalische Leistung

 

•Beste Texte

 

•Bester Fankontakt

 

•Beste Onlinepräsenz

 

Die Liste wird zu lang, leßt meinen Text und guckt, was ihr sonst noch findet!

 

Mitfahrgelegenheit.de

 

„Fahre von Den Haag am Freitag, 14. September nach Düsseldorf und Sonntag zurück.“

 

WIE GEIL!!!! Dieser Mensch hat sicherstellen können, dass meine lange Reihe an nicht verpassten Gigs nicht abbricht. Er hat dafür gesorgt, dass ich den geilsten Samstag seit langem verbracht hab. Natürlich ist mein Freund von der Mitfahrzentrale nur recht oberflächlich für den Glücksschub verantwortlich, eigentlich ist das natürlich wieder voll und ganz der Verdienst der besten Band der Welt!

 

Endlich wieder Schattenspieler!

 

Ich friste jetzt eine gewisse Zeit in Den Haag, Holland und als ich gelesen habe, dass ein Schattenspielergig ins Haus steht, wenige Tage nachdem ich aus Afrika wieder zurück war, meldete er sich wieder, der ungebrochene Drang, dass ich nach Möglichkeit jedes Schattenspielerkonzert mitnehmen muss. Nicht umsonst zählt das komplette Repertoire an Liedern, das die Jungs spielen nun schon seit Jahren zu meinen Lieblingsliedern.

 

Samstag Abend sollte es soweit sein, und zu meiner großen Freude auch endlich mal im Ruhrgebiet, in Witten. Ich bin mir übrigens bisher absolut sicher, dass mir als einzigem Menschen vorenthalten wurde, dass es sich um ein Openair handelt, aber egal, dank des guten Merchandizesystems habe ich ja neben dem Schattenspielershirt auch den Pullover.

 

Ich hatte mich schon dazu durchgerungen mit dem Auto fahren zu müssen, bis Matthes sich großzügig anbot mich mitzunehmen, und trotz einiger äähm, sagen wir mal missverständlicher Absprachen, mich pünktlich und sicher nach Witten brachte.

 

Und alle war’n se da!

 

Und endlich habe ich euch alle wiedergesehen, ich hab euch ganz schön vermisst! Nicht nur die Schattenspieler, die ich außer Dave, alle noch nicht gesehen habe seit ich wieder hier bin, sondern auch die Standardbesetzung der Fangemeinde war nahezu vollständig da und es war richtig schön euch alle zu einem so freudigen Anlass versammelt zu sehen!

 

Während ich mich dankbarerweise im Backstagebereich aufwärmen durfte, konnte ich mitbekommen, wie vor allem Dave sehnlichst auf die Rückkehr von Gudrun wartete, die ihm ein Mikrophon aus Wuppertal besorgen sollte. Von den beiden anderen Bands habe ich nur die zweite gehört, die Musik fand ich ganz nett, aber ihr wisst ja ich hab‘ keine Ahnung. War auf jeden Fall maßentauglicher als so manch andere Schwermetallvorgruppe, die schon mal gehört habe. Kann daran liegen, dass sie keinen Metal gemacht haben.

 

Endlich ging’s dann los, die berühmten „mystischen“ Klänge ertönten endlich, nach zehn Monaten, die ich mit der CD überbrücken musste. (Das Wot „mystisch“ erinnert mich immer an die Entspannungsgrotte im H2O, da werden auch immer „mystische“ Klänge gespielt und außerdem gibt es eine fast so ausgetüfftelte Lichtshow, wie bei den Schattenspielern-Gigs. Aber eben nur fast, sonst könnte ich ja einfach schwimmen gehen, wenn die Zeit zwischen den Konzerten mal wieder zu lang !) wird.

 

Der Gig und die Enttäuschung

 

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich meine Setlist, die ich diesmal von Hobbel und Uwe bekommen habe, in Sprockhövel habe liegengelassen. Deshalb kann ich mich nicht mehr genau an die Reihenfolge erinnern. Eine gute Mischung aus den Lux et Umbra und auch die Contempus Mundi kam wieder zum Zug. Mittlerweile kennen die Fans auch „In Dunkelheit“ schon richtig gut. Ich glaube es wurde letztes Jahr auf dem Wülfrath Openair das erste mal gespielt. Dafür, dass es auf keiner CD ist echt beeindruckend. Aber eins werde ich nicht vergessen. Das absolute Lowlight des Gigs, ja vielleicht aller Schattenspielergigs, ich glaube sogar in für meine ganze Fangeschichte: Während Ili seinen Bass nachstimmte erklang endlich, endlich mal wieder „Let me go“. Die Schnulze. Also DIE Schnulze. Live und wunderschön wie immer. Ich stand gerade am Bierstand um für Nachschub zu sorgen, sprang voller Vorfreude, die ich dem Bierzapfer auch mitgeteilt habe, wieder vor die Bühne und dann geschah das unfassbare: SIE BRACHEN AB!!! Kaltblütig, gefühlslos und in einer Härte gegen die eingefleischten Fans die ich niemals bei Schattenspieler erlebt habe, brachen Maitre und Dave “Let me go“ einfach so ab um mit einem anderen Lied weiter zu machen. Fassungslosigkeit und rasende Wut machte sich in der Fangemeinde breit. (Statistische Erhebung: Gefühle von einem Fan, nämlich mir. Studie ist nach eigenen Angaben nicht repräsentativ) Ein Vergehen gegen die Menschenrechte. Eine Vergewaltigung der Vertrauensbasis, die zwischen einer Band und einer Fangemeinde nicht intensiver sein könnte, letztere bis ins Mark gestört. Die gute Musik, die außerordentliche Stimmung all das nahm ich nur noch zum Teil wahr, zu tief lag der Schock.

 

Nach ungefähr 10 Sekunden entschied ich mich jedoch das verbleibende Konzert voll zu genießen und beschränkte mich darauf in jeder Spielpause anstatt nur „ausziehen“ auch „Schnulze“ zu schreien. Immer abwechselnd.

 

War wohl nicht so ne gute Idee, aber immerhin habe ich rückblickend aus meinen Fehlern gelernt, denn so ging keiner meiner Herzenswünsche in Erfüllung und nächstes Mal werde ich mich auf eins von beiden konzentrieren.

 

Den Spruch des Abends brachte in diesem Zusammenhang („ausziehen“) Verena, aber ich möchte erst deine Zustimmung, ob ich ihn hier so öffentlich wiederholen darf.

 

Ratte machte sich einmal mehr eine Freude daraus die Songs (mis-)zu interpretieren. Ich erinnere mich nicht an alles, aber unter anderem merkte er während „In love with a stranger“ an, dass Dave eine ziemlich unhöfliche Art habe sich zu verabschieden („Take my hand and go“).

 

Stimmgewalt vom Feinsten. Nicht unbedingt Dave, sondern die Fans!

 

Nach und nach ging Ratte dazu über mich einmal mehr als Schreimaschine einzusetzen, das dauernde „Schnulze“ „ausziehen“ schreien hatte meine Stimme allerdings schon ähnlich wie Daves mitgenommen. Macht aber beides nix, bei mir, weil mein Quietschen nicht so essentiell ist, bei Dave, weil das Publikum, das zugegebener maßen schon mal größer war bei Schattenspieler, trotz Unterbesetzung lauter die Songs mitbrüllen konnte als alles was ich sonst gehört habe. Ich glaube selbst auf der Hardt damals war die Schreikulisse nicht lauter. Wahnsinn und Respekt an die Fans die jedes Wort auswendig mitbrüllen können.

 

Besonderer Lob auch wieder an Ilis Gesangseinlagen, immer wieder ein Höhepunkt, auch wenn es manchmal etwas an dem Ernst bei der Sache zu scheitern scheint. Die meisten Songs kommen eben doch nur halb so dark rüber, wenn Ill über’s ganze Gesicht grinst, aber das ist eigentlich auch gut so!

 

Stimmungsmäßig fand ich’s wie oben bereits erwähnt super. Die Fans, die da waren haben Stimmung für das doppelt und dreifache an Publikum gemacht.

 

Schade war natürlich, dass der ganze Spaß um Punkt 11 vorbei sein musste und alle Zugabe-Rufe vergebens waren.

 

Kleines persönliches Statement

 

Alles in allem ein gelungener Abend, nur viel zu kurz und bei weitem nicht die Publikumsmengen, die Schattenspieler verdient, aber die können ja auch nicht immer in der Kölnarena spielen, oder?

 

Wenn jetzt irgendjemand denkt, was ist n das für’n Bericht, nix über die musikalische Leistung, Verspieler, Stimmqualität, Sound blablabla, davon hab ich einfach keine Ahnung. Alles, was ich weiß ist, dass dieses Konzert so cool war und ich jede einzelne Minute genossen hab.

 

Die vergangenen Wochen hing ich irgendwo zwischen Gambia, Deutschland und Holland, war irgendwo auf der Strecke geblieben. Alles war durcheinander und ich wusste noch nicht so wirklich, ob ich wieder angekommen war und ob ich das überhaupt wollte. Klingt jetzt schmalzig, aber muss ja auch mal sein. Denn genau so ist es. Egal, auf wie vielen Konzerten ich schon war, wie oft ich euch gehört habe, eure Musik hat mich einmal mehr ein paar Dinge klar sehen lassen und abschließend habe ich mir nur gedacht, dass sich jede einzelne Euro für jeden einzelnen Kilometer, den ich gereist bin, gelohnt hat.

 

Geendet hat mein Abend übrigens im UG, dafür nochmal fetten Dank, Matthes, für den Fahrdienst. Da hab ich bis drei Uhr darauf gewartet, dass Uwe und der Rest, der es vorher nicht gänzlich ausgeschlossen hat, vielleicht noch auftauchen würde – leider vergebens. Macht aber nix, die Ausbeute, ein geiler Abend nebst einem Backstagepass von Hobbel, war voll und ganz zufriedenstellend.

 

Vielen, vielen Dank ihr Schattenspieler, dass ihr Musik macht, danke, dass ihr immer weiter macht, dass ihr nicht aufgebt, dass ihr eurer Fangemeinde treu bleibt. So besonders wie ihr seid, so besonders sind auch eure Fans, die an euch glauben. Mich eingeschlossen. Ich glaube wirklich an euch und euren Erfolg und baldigen endgültigen Durchbruch!

 

WEITER SO und WIR SIND STOLZ AUF EUCH!

 

ANMERKUNG SCHATTENSPIELER: WOW !