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Schattenspieler live @ III. Inferno Night 13.02.2004

AStA Uni, Wuppertal

Es rockte die Uni zu Wupper-Valley

Hallo Freunde & Jünger des Darkrocks ...

 

Da ist sie nun schon Vergangenheit, unsere Wuppertal Premiere. Noch müde in den Knochen und durch eine fette Erkältung zermartert hat es diesmal etwas länger gedauert, die Bilder online zu stellen und den Konzertbericht zu schreiben.

 

Freitag der 13. - welch schauer schönes Datum für ein Darkrock Konzert. Gerufen wurden wir vom Oberparty-Guru der AStA Uni Wuppertal Marcus Strahlmann, auf der III. Inferno Night den Leuten gehörig einzurocken. So dieses denn auch geschah.

 

Der Tag fing wir immer knappe 10 Stunden vor dem eigentlichen Konzertbeginn bei uns im Studio mit dem Abbauen der Instrumente und der Technik an - nachdem man den ganzen Summs 2 Etagen bis zum Erdgeschoss getragen und in den Lieferwagen gestapelt hatte, war es bereits 16:00 Uhr und wir wieder mal fertig.

 

16:15 Uhr - Ankunft Uni Wuppertal. In gewohnter Weise wurde die Technik ausgeladen und auf der AStA Ebene aufgebaut. Der Soundcheck verlief ordentlich - zwar ohne Dave und Ili, weil die noch arbeiten mussten, aber der Sound fühlte sich schon gut an (besonders auf der Bühne hatten wir diesmal einen amtlichen Monitorsound).

 

18:30 Uhr - Auf nach Hause, duschen, umziehen, mental auf die Vernichtung vorbereiten. Um 19:00 Uhr dann der Anruf von Marcus, das Örkels Lieferwagen kurz vom abschleppen stünde, da der überaus eifrige Wachschutz der Uni Wuppertal nix besseres zu tun hatte, als alle möglichen Paragraphen aus der Tasche zu zaubern, warum das Auto nicht da stehen dürfte, wo es stand. Herrlich, diese Aufregung vor einem Konzert finde ich immer prickelnd.

 

20:30 Uhr - die Schattenspieler sind vollständig und harren der Dinge, die da kommen. In der Hoffnung, das der Veranstalter min. 150 Metal Headz wie bei den letzten Inferno Nights mobilisieren würde, warteten wir so denn bis 22:30 Uhr. Nur entweder gab es grade irgendwo in Wuppertal Freibier, oder die Metal-Grippe war ausgebrochen: In der Halle waren "nur" ca. 60 Metaller. 60 Metaller, die allerdings Eintritt gezahlt hatten und ordentlich was auf die Ohren bekommen wollten. Und das war wieder einmal die Stelle, wo wir beweisen konnten, dass wir egal ob für 50 oder 500 Leute immer die volle Packung Show liefern.

 

22:40 Uhr - Light out, Spot on. Das Puplikum wurde wie von einem überdimensionalen Magneten binnen weniger Sekunden vor die Bühne gezogen. Dort standen wir uns dann gegenüber - Auge in Auge ... Spätestens 3 Minuten nach Beginn der Show waren diese Grenzen dann aber schon verschmolzen, da die Leute vor der Bühne mit denen auf der Bühne gemeinsam ordentlich abrockten. Jedes einzelne Lied wurde gebührend abgefeiert, selbst die Ballade in der Mitte des Sets hatte ihren vollen Erfolg (wobei dieses im Vorfeld von unserer Seite nicht einzuschätzen war - Balladen und Harcore-Metaller - das kann in die Hose gehen).

 

Routiniert - aber mit Spass wie eh und je in den Backen - rockten wir unser Set, bis wir gegen 24:00 Uhr bei den letzten Zugaben ankamen. Die Zeit ging wie immer viel zu schnell um und nur aus Umsicht und Fürsorge für unsere Fans (zu chronischen Nackenschmerzen befragt euren Arzt oder Apotheker) fand das Konzert nach guten 90 Minuten sein viel zu schnelles Ende.

 

Auch wenn die Halle bei weitem nicht ausverkauft war - es tat der Stimmung trotzdem keinen Abbruch! Um es mit Ilis Worten zu sagen: Ihr habt alle gefickt! Ausgelassen wurden dann noch 2 Stunden weiter gefeiert und gesoffen, bis wir gegen 02:30 Uhr das Feld räumten, um die ganze Technik im Studio wieder zu verstauen. Danach gings auf nach Chucky Cheese, wo wir voller Eifer noch ein Kunstwerk aus Pommes, Burger und Cola zum Leidwesen der abräumenden Mc. D-Crew bauten. Es war ein herrlicher Tag ...

 

An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an:

 

- Marcus Strahlmann - warst ein guter Gastgeber, das Bier war überaus lecker!

- Guido und Tuschy für eure Sound und Licht-Künste!

- Gitte - wie bei allen Schattenspieler-Konzerten auch diesesmal wieder an der Kamera, um die Show in dunkelbunten Bildern für die Ewigkeit festzuhalten!

- Dem Heavy World Online Magazin für die geilen Berichte!

- Unseren alten uns neuen Fans - danke für euren Support in Wuppertal!

 

Wir sehen uns beim nächsten Konzert ...

 

MAiTRE

 

Endlich, nachdem unser Chefredakteur mich mit einigen Demo Tracks richtig neugierig gemacht hatte, kam Freitag der 13. und zugleich der Tag der dritten Infernonacht. Für uns war es der erste Besuch dieser Veranstaltung, und einer der Hauptgründe für unser kommen war die Band Schattenspieler, die an diesem Abend einen Liveauftritt ablieferte. Nun gut, auf der AStA-Ebene der Uni Wuppertal war es nicht gerade überfüllt, aber die Stimmung war dennoch gut.

 

Als um 22:40 Schattenspieler endlich die Bühne betraten (vorher legte ein DJ auf) war die Stimmung schon ziemlich ausgelassen, was wohl nicht zuletzt am Bierpreis von 1,50€ lag. Zu Anfang des Konzertes war ich noch recht viel mit fotografieren beschäftigt, und konnte die Band nicht wirklich genießen. Doch als 2 Filme verschossen waren gönnte auch ich mir intensiven Hörgenuss der Extraklasse, und den liefern Schattenspieler wirklich reichlich. Ca. 90 Minuten verwöhnte die Wülfrath Band uns mit ihren Klängen, das Publikum war schlichtweg hin und weg.

 

Die Band lieferte eine erstklassige Show ab, und man kam sich vor wie "mittendrin statt nur dabei". Mich wundert vor allem das der Frontmann Dave "Bigdave" Esser noch gerade stehen konnte wenn man die Menge an leeren Bierflaschen zu seinen Füßen betrachtete. Obwohl die Band noch recht "neu" im Geschäft ist, lieferten die 5 Jungs eine erstklassige Show ab. Mit Sprüchen wie "wenn Satan den Metal erfunden hat, wer zur Hölle ist dann für den Techno verantwortlich" sprach er wohl jedem der Anwesenden aus der Seele.

 

Eins ist gewiss, beim nächsten Auftritt von Schattenspieler wird Heavy World anwesend sein!!!

 

DEMONIA

 

Schattenspieler, wer ist denn das?" Obwohl sie ganz aus meiner Nähe stammen hatte ich noch nie etwas von der Band gehört. Peinlich, peinlich. Aber was solls, man kann trotz aller Anstrengungen eben nicht alles und jeden kennen.

 

Trotzdem war ich neugierig auf die Band und so machten Deamonia und ich uns auf den Weg zur 3. Inferno Night um uns von den Livequalitäten der Dark Rocker zu überzeugen. Denn die vier Demo Songs, welche man sich auf ihrer Homepage www.schattenspieler.de anhören kann, versprachen bereits viel. Und meine Erwartungen wurden sogar übertroffen.

 

Fangen wir mit der unglaublichen Spielfreude der Band an. Denn obwohl die AStA-Ebene der Uni Wuppertal enttäuschend leer war (kein Wunder, Wuppertal ist eben doch ein spassloses, langweiliges Nest...), schien das der Band kaum etwas auszumachen. Besonders der gut aufgelegte, charismatische Sänger trug zur guten Stimmung bei und lieferte eine perfekte Show ab.

 

Musikalisch gesehen gab es auch nichts zu bemängeln. Obwohl Schattenspieler erst seit wenigen Jahren existieren und sie dadurch logischerweise noch nicht Unmengen an Konzerten gegeben haben spielten sie ihr Set routiniert und fehlerfrei runter. Die vier von dem Demo bekannten Songs kamen live gut rüber, insbesondere die Songs "Vernichte Mich" und "Schattenspieler" rockten und erzeugten eine - den umständen entsprechend - atemberaubende Atmosphäre.

 

Für das einzige Manko am Auftritt - den recht wenigen Besuchern - kann die Band nichts dafür. Es ist nämlich sehr schade, das die Location nur so spärlich gefüllt war, denn auch das beste Konzert verliert einiges an Atmosphäre wenn die Leute vor der Bühne fehlen. Hoffen wir das es am 19.03.04 in der Börse Wuppertal voller wird. Wir werden auf jeden fall wieder anwesend sein. Schattenspieler, ihr habt hier zwei neue Fans gefunden!

 

MENSCHENFEIND