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Schattenspieler live @ KuFa 17.11.2004

Kulturfabrik, Krefeld

Mit Support von Prayer´s Eye in der Kulturfabrik

Hallo Freunde und Jünger des Darkrock ...

 

... auf nach Krefeld hieß es am 17.11.2004 - galt es doch für Schattenspieler die KuFa (http://www.kulturfabrik-krefeld.de/) unsicher zu machen. Nachdem am Vortaq die Sachen gepackt waren, fuhren wir am besagten Mittwoch im Laufe des Nachmittages gen Westen, um gegen 18:00 Uhr die heiligen Hallen zu stürmen und die Technik in Stellung zu bringen. Neben Schattenspieler wurde von der KuFa die Band Voodoma eingeladen, die kurz nach uns ankamen. Der Aufbau und unser Soundcheck lief sehr entspannt und unterhaltsam ab, dank an dieser Stelle schon mal an die Techs der KuFa, die uns fast jeden Wunsch von den Augen ablasen und die Kaffeemaschine auf Hochtouren brühen ließ, um unsere imense Koffein-Sucht zu befriedigen. Der Sound auf der Bühne war sehr geschmeidig, auch der PA-Sound konnte sich hören lassen.

 

Dann kam die erste Überraschung des Abends - die Jungs von Voodoma waren gar nicht von Voodoma sondern von Prayer´s Eye. "Hä?" dachten wir laut und wurden sogleich aufgeklärt. Aus der ursprünglichen Besetzung Voodomas war eine Woche zuvor einer der beiden Gitarreros ausgestiegen, der dummer weise die Rechte an dem Bandnamen inne hatte und somit seine Ex-Bandkollegen ohne Bandnamen hinterließ. Nette Masche unter Musikern - ein 3faches Pfui an dieser Stelle - merken wir uns ab sofort nur noch den Namen Prayer´s Eye und streichen den anderen Bandnamen aus unserem Wortschatz ...

 

20:00 Uhr - die Pforten der KuFa öffneten sich und wer stand wie immer als erstes auf Einlass begehrend vor den Türen? Richtig - die Schattenspieler-Fans, die u.a. mit dem von Claudia (Das Biest -> Eheweib von Schattenspieler-Hobbel) angemieteten Fanbus angereist waren. An dem Abend fanden ca. 50 Mann den Weg in die KuFa - nicht besonders viel wenn man bedenkt, dass es 3 Stunden hochwertige live Musik für kostenfreien Eintritt gab. Anyway, von einem Mittwoch-Abend darf man halt nicht zuviel erwarten ...

 

Vor dem Konzert gab es 1-7 kühle Bierchen und ein paar Kicker-Duelle, bis Prayer´s Eye um 21:00 Uhr ihr Konzert abfackelte. Man merkte den Jungs bei weitem nicht an, dass sie eine Woche zuvor noch mit 2 Gitarristen unterwges waren und nun der eine verbleibende Gitarrist Rhytmus- und Lead/Solo-Arbeit in Personalunion leisten musste. Der Sound war fett, der Keyboarder sympatisch Digital (der passte in ein Roadcase, trank kein Bier weg und wollte auch nichts von der nicht vorhandenen Gage abhaben = denn er war ein Sampler) und die Jungs rockten einfach was das Zeug hielt. Nach einer Stunde, jeder Menge Metal-Spass und 2 Zugaben beendeten Prayer´s Eye ihr Konzert.

 

Nach einer kurzen Umbaupause stiegen wir auf die Bühne und begannen unser Konzert. Als neuer Opener pfefferten wir "Das Böse lebt" in die Menge und hatten sichtlich Spass, mal wieder auf der Bühne abrocken zu dürfen. Die zweite Überraschung des Abends: Auch Hobbel hatte seinen Spass, welcher sich um den Faktor 10 potenzierte, als sich während des Openers die A-Saite seiner Steve Vai Ibanez ins Nirwana verabschiedete. Dumm nur, wenn man seine Ersatzgitarre im Studio stehen hat, welches sich 60km entfernt von Krefeld befindet. Der Gitarren-Mann von Prayer´s Eye konnte aber schnell aushelfen, so dass Hobbel ab dem Moment mit einer für ihn eher ungewöhlich roten Gitarre spielte.

 

Wir schreiben das Lied der "Weiße König" in Mitten unseres Programms, als auch Uwe´s Gitarre überraschend meinte, sich von seiner bislang viel genutzten A-Saite verabschieden zu wollen. Da mittlerweile alle Ersatzgitarren aufgebraucht waren und Schattenspieler sich noch keine Gitarren-Rowdies leisten können, verschwand Uwe kurzer Hand um seinem Instrument eine neue Saite zu kredenzen. Dies war die passende Gelegenheit, die eigentlich an dem Abend nicht auf unserer Track-Liste stehende aber vom Publikum mehr als erwünschte Ballade zu spielen. Und der Saitenreisser entpupte sich als göttliche Fügung, da wir von unseren Fans zu "Let me go" mit einem Meer an Wunderkerzen überrascht wurden. An den Anblick können wir uns auf jeden Fall gewöhnen - danke für das klasse Feeling !

 

Voll-Besaitet ging es dann weiter im Programm, sowohl im Puplikum als auch am Merchandising Stand wurde kräftig gebangt. Apropos Merchandising: an diesem Abend hatten wir an unserem Merchandising Stand die perfekte Besetzung mit Nadine, Claudi und Anne - danke für euren tatkräftigen Einsatz. Noch eine Überraschung am Merchandising-Stand war, dass man ganz neu unsere Schattenspieler EP "Underground Version" käuflich erwerben konnte...

 

So gegen 23:30 Uhr war unser Auftritt dann auch schon wieder vorbei. Wir hatten jede Menge Spass vor, während und nach dem Auftritt und konnten uns gegen 2:30 Uhr geschafft ins heimische Bett fallen lassen. Gut dass ich an dem Donnerstag erst gegen 10:00 Uhr zur Arbeit musste :-)

 

Zu guter letzt bleibt uns nochmals danke an Prayer´s Eye (klasse Jungs, super Performance), unsere Merchandis-Mädels, unseren Ton-Gott Gudio und natürlich an die alten und neuen Fans zu sagen. Wir freuen uns schon auf das nächste Konzert...

 

Greetz

Euer MAiTRE