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Schattenspieler live @ Mighty Sounds of Darkness 19.03.2004

Die Börse, Wuppertal

u.a. mit For Life, Impact und last exit for the lost

Hallo Freunde & Jünger des Darkrocks ...

 

 

... selten habe ich einen so geilen Konzertabend erlebt wie den vom 19.03.2004 in der Börse zu Wuppertal. The "Mighty Sounds of Darkness" wurden vom Veranstalter MTM eventconnception in Zusammenarbeit mit der Börse auf die Beine gestellt - aus über 60 Bands wurden schließlich 4 Bands auserwählt, die an dem Abend Wuppertal rocken sollten.

 

Der Aufbau war bei diesem Event erfreulicher Weise mehr als erträglich, da vom Veranstalter die gesamte PA und Lichttechnik gestellt wurde - wir brauchten lediglich die Instrumente (bis auf das Schlagzeug, da der IMPACT Drummer seine Mörder-Hütte spendierte) und ein paar Amps einpacken. Gegen 16:00 Uhr war alles aufgebaut, der Soundcheck gegen 17:00 Uhr machte uns schon mehr als heiß auf die spätere Liveshow - der war Saal perfekt, die Bühne war perfekt, der Monitor- und PA-Sound war ebenso perfekt = es war einfach alles perfekt.

 

19:00 Uhr - eine halbe Stunde vor Einlass. Es wurde langsam Zeit, unseren ersten Merchandising Stand einzurichten, wo später die ersten offiziellen Schattenspieler Bandshirts an die Fans gebracht wurden. 19:30 Uhr - die Pforten öffneten sich und die Massen erstürmten den Saal.

 

Als erstes eroberten "last exit for the lost" die Bühne. Die Band flutete den Saal mit verdammt guter Live-Musik. Leider hatten sie dass Pech, als erste Band das zu Anfangs ca. 350 Mann starke Publikum anzuheizen. Eigentlich hätten "last exit for the lost" nach der Ursprungsplanung als 2. Band spielen sollen, doch die Band "for_life" hatte es doch glatt durch sehr fragwürdige Argumente geschafft, sich auf den 2. Spielplatz zu befördern. Mein persönlicher Kommentar: Sehr unsportlich von der Band! "last exit for the lost" wurden als Opener verheitzt, obwohl man dafür lieber die "for_life" Jungs genommen hätte! "last exit for the lost" - ihr habt auf jeden Fall gerockt - lasst euch nicht unterkriegen, ihr habts voll drauf!

 

Danach kam der Auftritt von "for_life". Na ja, Musik ist Geschmackssache - getreu dem Motto: "Musik machen und Musik machen lassen" enthalte ich mich eines Kommentars was die Musik anbelangt, da sie einfach überhaupt nicht mein Fall war und auch weniger zu dem Motto des Abends "Mighty Sounds of Darkness" passte. Nun, es bleibt festzuhalten, das während die Jungs spielten, das Voyer der Börse auf einmal gerammelt voll war - und das lag wohl eher weniger an den etwas zu teuren Bierpreisen ...

 

"IMPACT" - der Name war programm, und die Combo rockte ordentlich den Saal. Endlich war eine Band auf der Bühne, wo der Sänger mehr als bemüht war, mit dem Publikum eine Party zu feiern und nicht als Band für sich alleine Musik zu machen. Die Show wusste durchaus zu überzeugen - das DrumSolo auf dem RoadCase war der Oberbrüller! Danke nochmal an den Drummer, dass er seine Hütte gestellt hat (Hey Drummer - ich bekomme noch ein Bier von dir für den Kurierdienst). Die Jungs / das Mädel von "IMPACT" waren allesamt gut drauf, ich hoffe, dass man nicht das letzte mal zusammen auf der Bühne gestanden hat!

 

23:30 Uhr ... time for darkness... lights out ... showtime!

 

 

Empfangen von einer Schallfront aus Schattenspieler-Rufen begann unser Konzert - unsere Vorfreude war durch nichts mehr zu toppen - bis auf den Monitor-Sound, der uns (von Seiten des Publikums nicht zu erahnen) erhebliche Probleme machte - war der Monitorsound zum Soundcheck noch erste Sahne, war er zum Anfang des Konzerts leider mehr wie saure Milch zu beschreiben. Leider änderte sich an dieser Tatsache während des Konzertes nicht wirklich viel, da der Mischer zwar sichtlich bemüht war, den Sound grade zu biegen, es allerdings nicht wirklich schaffte, einen zum Soundcheck vergleichbaren transparenten Sound auf die Bühne zu zaubern. Anyway - also Blindflug durch das "Lux & Umbra" Programm.

 

Und wieder einmal waren sie da - die unglaublichen Schattenspieler Fans, die die Texte so laut mitsangen, dass ich es selbst durch meinen InEar Monitor hören konnte - RESPEKT! Das ganze Konzert lebte von einer einzigartigen Magie, die im Raum schwebte und die Leuten vor der Bühne mit denen auf der Bühne verband. Es war einfach nur geil.

 

 

 

So - nun wirds aber langsam mal Zeit, ein paar Personen hervorzuheben, die es sich diesmal mehr als verdient haben:

 

 

- Markus (InFlames):Der Ursprung zum Text des neuen Songs "Es gibt kein Licht" - danke für die lyrischen Ergüsse, es war uns eine Ehre, mit dir auf der Bühne gestanden zu haben!

- Gouda: Für den geilsten spontanen StageDive, den ich je in meinem Leben gesehen habe!

- Guido: Sorry Dude - wie konnte das passieren? Wir haben in der Vorstellungsrunde unsern Guido (seinerzeichens Mischpult-Magier) schlicht und ergreifend vergessen... Danke für den fetten Sound!

- Gitte: Danke für die wie immer genial geschossenen Fotos der Show!

- Micha: Für überragende Leistungen am und für den Merchandising Stand - hoch lebe der T-Shirt-Vertriebsbeauftragte!

- Susi und Gudrun: Danke für eure spontane Hilfe am Merchandising Stand!

- Jasminka: Danke für die Arbeit an der Videokamera!

 

AND FINALY: THANX TO OUR FANS !

 

Gruß aus den Schatten und bis zum nächsten Konzert - man sieht sich in Cottbus !

 

MAiTRE

"Einfach nur GREAT !"

 

Wir schreiben die Nacht vom 18.03. auf dem 19.03. Wir haben 05.30 Uhr und ich komme grad aus dem Underground in Wuppertal, wo nach dem Konzertabend in der Börse eine kleine After-Show-Party war.

 

Ich muß sagen, dass der Abend und der Ablauf in der Börse sehr gut organisiert war und das es eine Band gabe, die gut war, eine Band die besser war als die, die ich gut fand und eine, die der Hammer war.

 

Es spielten 4 Bands - die erste Band war last exil for the lost. Diese Band fand ich gut, die Musik war gut und die Frontfrau hatte eine sehr geile Stimme. Leider spielten sie am Anfgang und man kennt das ja - die erste Band hat immer das Problem das Publikum warm zu machen. Leider ging das Wuppertaler Publikum nicht so mit wie diese Band das eigendlich verdient hätte, weil verstecken braucht sich diese Band nicht...

 

Kommen wir zur 2. Band For_Life. Leider muß ich sagen, dass es sich nicht lohnt, irgendwas über diese Band zu schreiben, weil alleine der Frontmann mit seine Aroganz sich alle intressierten Publikumsleute vergraulte und wie ich finde, die Songs nicht wirklich toll waren.

 

Und so komme ich direkt zur 3. Band - Impact. Also muß ich sagen, die haben das Publikum schon zum Rocken gebracht. Nicht nur die Weiblichkeit auf der Bühne war sehr zum genießen, sondern auch die Songs und der Frontmann. Man hat einfach gemerkt, dass eine Harmonie in dieser Band besteht und das sie Spaß haben mit dem was sie machen. Und sie wissen, wie man ein Publikum für sich gewinnt! Ich hab großen Spaß gehabt, dieser Band zuzuhören und ein wenig von meiner Headbangerenergie abzugeben.

 

So kommen wir zur 4. Band Namens Schattenspieler. Ich war nun schon auf einigen Konzerten der Schattenspieler - nicht immer waren sie so geil wie gestern. Trotz anfänglicher Soundprobleme haben sie an diesen Abend einer ihrer besten Shows geliefert. Nicht nur das Fans aus Wuppertal, Velbert, Wülfrath (also Stammfans wie immer) da waren - Sie hatten auch Unterstützung von Cottbuser Fans bekommen. Alle Fans fanden die Leistung von den Schattenspielern einfach nur GREAT und vor allem waren sie sehr begeistert, dass Dave der Frontmann es geschafft hatte, fast alle Texte auswendig zu können ;-)

 

Der neue Song "Es gibt kein Licht" wurde mit Begeisterung aufgenommen und einstimmig als sehr geil befunden. Ich bin der festen Überzeugung, dass, wenn die Schattenspieler am 10.04. bei ihrem nächsten Gig in Cottbus so abrocken, es einer der GREATESTEN Party's überhaupt geben wird.

 

Auf jeden Fall fand ich den Abend super geil und ich kann nur jedem empfehlen: unterstützt last exil for the lost, Impact und vor allem Schattenspieler!!!!!!!!!!!

 

DARKKITS

"Jungs, ich bin doch schüchtern!"

 

Freitag Abend. Ein Mann steht einsam und verlassen an einer Bushaltestelle in Wuppertal. Ein roter Opel Ascona mit 1,9 Litermaschine rast vorbei, um dann aprubt von einer ebenso roten Ampel gestoppt zu werden. Gegröhle aus dem Wage unterstützt vom Teufelsgruß. Der Mann an der Bushaltestelle konnte seine Vorfreude auf den vor Ihm liegenden Abend nun kaum noch unterdrücken. Waren es doch Jünger des Darrocks, welche ihn hier grüßten.

 

19.30 Einlass in die Börse. Gott, ich ewar schon so lange nicht mehr hier. Aber heute Abend muss es sein. 4 Bands und SCHATTENSPIELER als Headliner. Man durfte gespannt sein. Kaum in der Halle angekommen wurde man von MAiTRE dann auch gleich mit Arbeit betreut. Der Merchandisingstand war noch nicht zur vollen Zufriedenheit des Meisters ausgebaut. Klasse, noch nicht mal das erste Bier runtergekippt und schon anpacken müssen. Aber lassen wir das Thema Bier für den Rest des Berichts mal außenvor - es war eh viel zu teuer!

 

Die erste Band des Abends war LAST EXIT FOR THE LOST. Eine Combo aus recht jungen MusikerInnen. Mir persönlich hat die Band vom musikalischen her sehr gut gefallen. Leider konnte die Sängerin aber nicht immer überzeugen und hatte doch bei vielen Gesangparts Probleme. Naja, war ja noch jung und hat noch genügend Zeit Ihr Gesangspotential zu verbessern.

 

FOR LIVE sollten nun folgen. Die Band sollte eigentlich als erstes spielen, hatte aber so lange rumgezickt bis sie nach hinten verlegt worden sind. Schließlich war extra ein Mitarbeiter einer Plattenfirma angereist um sich das Grauen aus der Nähe zu betrachten. Wahrscheinlich hat er sich von der Band später 100 Euro Spritgeld für die völlig überflüssige Fahrt geben lassen. Auf gut deutsch: EINE MIESE BAND!

 

Meine Laune war nun ob der bisherigen musikalischen Leistungen nicht unbedingt ins unermessliche gestiegen und bei den Preisen im Laden konnte man sich die ja leider auch nicht künstlich beschaffen. So hoffte ich dann doch das die dritte Band IMPACT jedenfalls einen amtlichen Gig abliefern wü rde. Naja, war ja wohl nichts. Ich möchte ja wirklich nicht so klingen als seinen alle anderen Bands des Abends kein Vergleich zu SCHATTENSPIELER gewesen, aber es war nun einmal so. Auch IMPACT konnten mich nicht wirklich überzeugen. Ihre eigenen Stücke waren ja noch auf eine Art und Weise durchaus anzuhören und wurden auch gut rübergebracht. Aber die beiden Coverversionen des Abends, zum einen I DIE FOR YOU von ICED EARTH und zum anderen REBELION von GRAVE DIGGER waren dann doch eine echte Strafe für jeden Metalfan. Einfach nur schlecht! Das zweite Problem der Band bestand darin, dass sich alle Gäste mit denen ich wärend des Gigs über eben diesen Sprach, fragten, was die Frau auf der Bühne da eigentlich macht. OK, ab und zu durfte sie mal brav ein zwei Sätzlein singen, aber das wars dann auch. Ansonsten stand sie, leider noch nicht einmal sonderlich dekorativ, immer auf dem selben Fleck und hat sich kein Stück bewegt. TRAURIG!

 

Aber der Abend war ja noch nicht vorbei und die Band des Abends sollte ja noch kommen. Ich muss es jetzt einfach sagen: ES WAR GEIL! Davon, dass die Band Anfangs Probleme mit dem Bühnensound hatte, war im Publikum nichts zu spüren. Von Anfang bis Ende ein absoluter Hammergig. Einzig und allein kann man wohl anmerken, dass Hobbel und Uwe ein bischen mehr aus sich rausgehen könnten beim Auftritt. Im Vergleich zu Ili und Dave wirken die beiden LEIDER öfter etwas sehr statisch. Aber ansonsten keine Kritik von meiner Seite, schleißlich haben sie die Songs sauber und fehlerfrei rübergebracht. Das Publikum ging gut mit (danke für das verschüttete Bier Chantal) und die Songauswahl- und reihenfolge war einfach grandios. Besonders gespannt war ich logischerweise auf das neue Lied ES GIBT KEIN LICHT, dessen Textidee aus meiner Feder stammt. Was soll man dazu noch sagen. Der Song ist der Hammer und kam auch genaus so beim Publikum an. Aber das ich dann doch auf die Bühne gehieft wurde habe ich mir nicht träumen lassen. Jungs, ich bin doch schüchtern! Mit QUO VADIS und SCHATTENSPIELR fhatte dieses Konzert dann einen würdigen Abschluss bekommen. Noch einmal mussten die letzten Kraftreserven mobilisiert werden um bei Quo Vadis für Gänsehautstimmung zu sorgen und bei Schattenspieler noch einmal vollgas zu geben. Aber auch das haben Band und Darkrockjünger mit Bravour bestanden. Also blieb nur noch ein gemütlicher Ausklang des Abends im Underground und alle waren glücklich und zufrieden. Und wenn sie nicht gestorben sind, so plagen sie noch heute Nackenschmerzen.

 

Bis zum nächsten Konzert

 

MARCUS